IPv4 - Restadressen fast erschöpft
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News von 2010-01-28
Die zur Verfügung stehenden IP-Adressen werden bereits in Kürze erschöpft sein. Darauf wies ICANN in einer Pressemeldung hin und mahnte eine raschere Umstellung auf IPv6 an.
Gerade noch 24 Adressblöcke à etwa 16 Millionen IP-Adressen stehen für die Verteilung an die 5 regionalen Internet-Registries noch zur Verfügung, dann ist der Pool an IP-Adressen mit IPv4 endgültig ausgeschöpft.
Damit stehen nurmehr weniger als 10% des gesamten ursprünglichen Pools zur Verfügung.
Für ICANN Anlass genug, in einer eigenen Pressemitteilung nochmals auf den Missstand hinzuweisen, und auf die Umstellung auf IPv6 hinzuweisen.
Zur Verdeutlichung der Möglichkeiten des neuen Protokolls, ein plastisches Bild:
würden alle IPv4-Adressen in einen Blackberry passen, bräuchte man für IPv6 ein Speichermedium der physischen Grösse der Erde.
Damit wäre eine ausreichende und dauerhafte Versorgung sichergestellt.
Doch der Umstieg verursacht neben technischen Problemen auch erhebliche Kosten, auch wenn an dem neuen Protokoll kein Weg vorbeiführt. Nur mit IPv6 ist gewährleistet, dass das "Internet der Dinge" ? also zum Beispiel der fast schon sprichwörtlich mit dem Internet verbundene Kühlschrank ? Realität wird.
Die Zeichen der Zeit sind eindeutig: das Internet braucht IPv6, und zwar rasch.
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